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Kernfach Kommunikationswissenschaften

  1. Allgemeine Informationen, Studienaufbau und -verlauf

    Der Bachelor-Studiengang Kommunikationswissenschaften gewährleistet eine an der Praxis orientierte Ausbildung in Theorien und Methoden der Kommunikationswissenschaften. Sie befähigt die Studierenden dazu, Probleme im Spannungsfeld von Sprache – Kommunikation – Medien zu erkennen und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden zu analysieren und zu lösen. Das Studium bereitet die Studierenden durch die Vermittlung entsprechender fachlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden auf eine selbstständige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einer Vielzahl von Berufsfeldern vor. Zur Erreichung dieser Ziele umfasst das Curriculum des Studienganges zunächst die allgemeinen wissenschaftlichen Grundlagen der Kommunikationswissenschaften sowie empirisch-analytische Methoden und in diesem Zusammenhang auch wichtige berufsqualifizierende Schlüsselkompetenzen. Eine individuelle Profilbildung mit Blick auf eine spätere berufliche Tätigkeit im Rahmen des weitgefächerten Berufsfeldes Medien und Kommunikation wird durch die Wahl eines entsprechenden Schwerpunktes möglich:

    • Medien
    • Sprachlernforschung
    • Sprachliche Kommunikation

    Der Ausbildung eines individuellen Interessenprofils dient auch ein berufsorientierendes Praktikum während des Studiums, in dessen Verlauf die Studierenden mit der außeruniversitären Anwendung in Kontakt kommen.

    Durch die Modularisierung des Bachelor-Studienganges, d. h. die Zusammenfassung der Studieninhalte in größeren, in sich abgeschlossenen inhaltlichen Einheiten wird eine effiziente Studienorganisation gewährleistet. Die Module bestehen aus 2-3 Lehrveranstaltungen, die einen in der jeweiligen Modulbeschreibung festgelegten Arbeitsaufwand haben, der in Leistungspunkten (LP) verrechnet wird. Da die Module jeweils mit einer Prüfung enden, wird für die Studierenden auch die Entwicklung ihrer Studienleistungen transparent. Diese studienbegleitenden Prüfungen haben die Form entweder einer Klausur, einer mündlichen Prüfung oder einer Seminarprüfung (z. B. eine schriftliche Arbeit), die Noten aus den Prüfungen gehen in die Gesamtnote des Studiengangs ein. Eine Bachelor-Arbeit bildet die abschließende Prüfungsleistung.

    Das Studium führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, der entweder den Einstieg in das Berufsleben ermöglicht oder als Grundlage für eine Weiterqualifikation im Rahmen eines Master-Studiengangs dienen kann.

    Für die auslaufenden Studiengänge des Instituts ist eine Bewerbung nicht mehr möglich.

     

  2. Aufbau


    Das BA-Studium umfasst 3 Studienjahre, in denen 180 Leistungspunkte (LP) oder Credit Points (CP) erworben werden. Die Leistungspunkte geben die Arbeitsbelastung im Zusammenhang mit der Absolvierung eines Moduls wieder, wobei 1 Leistungspunkt 30 Arbeitsstunden entspricht. Pro Studienjahr sollen 60 LP erworben werden, dies entspricht einer Arbeitbelastung von 1800 Arbeitsstunden.

    Das dreijährige Studium ist in einen für alle Studierenden obligatorischen Pflichtbereich und einen Vertiefungsbereich gegliedert, welcher der individuellen Schwerpunktsetzung und Profilbildung dient.

    Der Pflichtbereich umfasst fünf einführende Perspektivmodule sowie Methoden- und Sprachmodule.

    Inhalte der Perspektivmodule:

    • P1 Grundlagen der Kommunikationswissenschaften
    • P2 Medienkommunikation
    • P3 Sprachliche Kommunikation
    • P4 Ästhetische Kommunikation
    • P5 Kommunikation und Bildung

    In den Methodenmodulen des Pflichtbereichs werden kommunikationswissenschaftliche Methoden und berufsqualifizierende Schlüsselkompetenzen erlernt:

    • M1 Allgemeine Methodenlehre, Datenerhebung und Datenauswertung, deskriptive Statistik
    • M2 Grundlagen EDV, Rhetorik, Präsentationstechniken
    • M3 Statistik 2
    • M4 Kulturwissenschaftliche Methoden, Kultursemiotik (entfällt ab WS 2008/09)
    • M5 Programmierung
    • Pr Externes Praktikum (schwerpunktorientiert)

    Die obligatorischen Sprachmodule zielen entweder auf den Erwerb einer neuen Fremdsprache oder die Vertiefung bereits vorhandener Fremdsprachenkenntnisse. Wählbar sind die Sprachmodule des Sprachlernzentrums, die kommunikationsorientiert sind und sich in den Lernzielen am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientieren, sowie Kroatisch, Polnisch, Russisch und Tschechisch. Die Einstufung in die jeweilige Stufe erfolgt mit Ausnahme der Anfängerkurse nach einem Einstufungstest zu Semesterbeginn. (Link: www.slz.uni-bonn.de).

    Im Bereich Vertiefung Wahl steht eine größere Zahl an Modulen für die individuelle Profilbildung zur Verfügung. Auf der Basis der Modulbeschreibungen sollte hier bereits zu Beginn des Studiums eine Auswahl getroffen werden, die den eigenen Interessensschwerpunkten entspricht. Die Einzelheiten regeln die studiengangspezifischen Teile der Bachelorprüfungsordnung für die Schwerpunkte.

    Vertiefungsbereich
    Im Vertiefungsbereich können die Studierenden zwischen den drei Schwerpunkten

    • Medien
    • Sprachlernforschung und
    • Sprachliche Kommunikation

    wählen. Jeder Schwerpunkt hat ein festgelegtes Modulprogramm und muss als Ganzes studiert werden. Ziel ist eine vertiefende berufsbezogene Ausbildung in dem jeweiligen Bereich.
    Achtung: Zum Wintersemester 2009/10 kann der Studiengang Kommunikationswissenschaften nur mit den beiden Schwerpunkten Sprachliche Kommunikation und Sprachlernforschung studiert werden.

    Der Schwerpunkt ‚Medien’ vermittelt stark praxisorientierte medienwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten. In Praxiskursen werden die Studierenden in die Technik der Audio-, Video- und Multimediaarbeit eingeführt. Neben Medientheorien und den Methoden der empirischen Medienwissenschaft stehen medienästhetische und mediendidaktische Veranstaltungen auf dem Programm, so dass eine breite medienwissenschaftliche Kompetenz erworben wird.

    Der Schwerpunkt ‚Sprachlernforschung’ befasst sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des Sprachenlernens, mit dem Lernen und Lehren von Fremdsprachen. Hierbei sollen konkrete Hinweise und Prinzipien für das Erlernen von Sprachen und die Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen gegeben werden, die durch die wissenschaftliche Erforschung des Fremdsprachenerwerbsprozesses begründet sind. Thematisiert werden etwa die Rolle der Landes- und Kulturkunde sowie der Didaktik des Fremdsprachenunterrichts für das Sprachenlernen und -lehren.

    Im Schwerpunkt ‚Sprachliche Kommunikation’ können die sprachwissenschaftlichen Aspekte zwischenmenschlicher Kommunikation vertieft und in Richtung auf moderne computerunterstützte Kommunikationstechniken erweitert werden. Neben allgemeinen sprachwissenschaftlichen Grundlagen im Bereich der morphologischen, der syntaktischen, der semantischen und der pragmatischen Analyse liegt ein Schwerpunkt auf den Grundlagen der gesprochenen Sprache.

    Modulbeschreibungen

     

    Studienorganisation


    Durch die Zuordnung der Module der unterschiedlichen Bereiche des Studienganges zu den Studiensemestern ergeben sich für die einzelnen Schwerpunkte spezielle Studienverlaufspläne, die den Studierenden einen Überblick über die jeweils zu absolvierenden Module geben.

    Berufsperspektiven


    Das Bachelorstudium Kommunikationswissenschaften ist nicht auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet, sondern schafft durch eine wissenschaftliche, an der Praxis orientierte Ausbildung die Grundlagen für ein weites Tätigkeitsspektrum. Hierbei ergeben sich je nach dem gewählten Schwerpunkt unterschiedliche „typische“ Berufsfelder.

    • Schwerpunkt Medien:
      Medienbereich, Unternehmenskommunikation
    • Schwerpunkt Sprachlernforschung:
      Fremdsprachenlehrer, Test- und Lehrmaterialentwickler, europäische Institutionen, Unternehmensberater mit Schwerpunkt Informations- und Sprachmanagement,  DAAD-Lektor,  Fachberater für Auslandsschulwesen, freier Lektor
    • Schwerpunkt Sprachliche Kommunikation:
      Alle Kommunikationsberufe, die Entwürfe, maschinelle Verarbeitung und Gestaltung von Produkten geschriebener und gesprochener Sprache zum Inhalt haben, z. B. im Bereich Information Retrieval, Texttechnologie, Dialogsystementwicklung, Lexikographie, Rhetorik, Marketing, Fortbildung und Unternehmenskommunikation

    Das in das Studium integrierte berufsorientierende Praktikum ermöglicht es, bereits während der Ausbildung Einblicke in das angestrebte Berufsfeld zu gewinnen, berufsspezifische Fähigkeiten zu erwerben und Kontakte anzubahnen.
     
  3. Zugangsvoraussetzung und Einschreibung

    Voraussetzungen: allgemeine Hochschulreife oder gleichwertige Vorbildung

    Für die Schwerpunkte Medien und Sprachlernforschung sind Englischkenntnisse im Umfang von mindestens fünf Schuljahren im deutschen Schulsystem oder von entsprechenden, aufeinander aufbauenden Sprachkursen an Universitäten oder Sprach- und Kulturinstituten erforderlich (Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens). Die Kenntnisse sind vor dem Besuch des ersten Vertiefungsmoduls (Ausnahme: V1.Me) durch entsprechende Belege oder eine Prüfung im Institut nachzuweisen.
     
  4. Lehrangebot

    Lehrveranstaltungen für das Kernfach Kommunikationswissenschaften
     
  5. Anmeldeverfahren

    Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen und Prüfungen erfolgt ausschließlich über ein zentrales Online-Verfahren.
    Voraussetzung für die Anmeldung ist eine Benutzerkennung des Hochschulrechenzentrums (Informationen zur Einrichtung einer Uni-Benutzerkennung).

    Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
    Die Anmeldung erfolgt in zwei getrennten Anmeldephasen in einem elektronischen Verfahren im Online-System „Basis“.

    Anmeldung zu Prüfungen
    Die Anmeldung für alle Bachelor-Prüfungen erfolgt in einem elektronischen Verfahren getrennt für die erste und die zweite Prüfungsphase. Auf der Seite der Geschäftsstelle für die Bachelorstudiengänge finden Sie hierzu einen Leitfaden zur Prüfungsanmeldung im Online-System „Basis“ — Informationen zum Ablauf des Online-Anmeldeverfahrens
     
  6. Studienberatung

    Weitere Informationen finden Sie hier.
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